Blog | 2021-2023
Weitere Informationen zur Ausstellung und begleitender Veranstaltungen sind auf den Seiten des Halleschen Kunstvereins [hier] zu finden.
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April 2023
Mitteldeutsche Zeitung


GASTBEITRAG
Fremdenhaus beim Schloss Georgium Dessau
Miriam Albert
Andere Ufer - Erkundungen an der Elbe
Ausstellung vom 25.2. bis 14.5.2023
geöffnet jeden Samstag und Sonntag, 1. Mai, Ostermontag 12-17 Uhr, Eintritt frei
14.05.2023; 15 Uhr: Gespräch mit Miriam Albert und Norbert Eisold
Programm Kunst der Gegenwart von Büro Otto Koch im Kiez e.V., gefördert von Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt, Stadt Dessau-Roßlau. Die Ausstellung wird unterstützt von der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau.
Die in Halle lebende Künstlerin (2020 Diplom an der Burg Giebichenstein KHS) erkundete 2022 in Dessau-Roßlau die Elblandschaft. Die Elbe prägt den Raum zwischen Dessau, wo sie den Park Georgium säumt, und Roßlau mit Hafen und Werft.
„In meiner künstlerischen Arbeit beschäftige ich mich mit Prozessen der Wahrnehmung. Ausgangspunkt sind oft beiläufige Beobachtungen im Alltag, aber auch ganz allgemeine Erfahrungen wie das Wetter oder das Verstreichen der Zeit. Dabei entstehen Zeichnungen, plastische Objekte und Texte. Häufig seriell, ähneln diese immer wieder wissenschaftlichen Untersuchungsreihen oder einer musikalischen Notation. Es ist der Versuch, vage Zustände in einen Rahmen einzubinden, um sie sichtbar zu machen.“ (Miriam Albert)

19. Februar 2023
Mitglieder des brau.ART e.V. besuchen Ausstellung in Magdeburg
Eine anspruchsvolle und vielfältige Ausstellung war es, die 9 Mitglieder unseres brau.ART e. V. am 19.02.2023 im Forum Gestaltung in Magdeburg zu sehen bekamen. Im Rahmen der „GENERELL frisch“ Ausstellungsreihe stellten 25 Künstlerinnen und Künstler des BBK ihre Werke aus unterschiedlichsten Genres vor. Unter ihnen waren Marion Münzberg und Franziska Bilharz aus Dessau, die auch die Kuration der Exposition übernommen hatten. Professionalität war dabei nicht zu übersehen. Das gilt für die sensible Auswahl die Werke, die sie thematisch verbindend dem Ambiente der Räumlichkeiten in überzeugender Weise anpassten. Wir waren begeistert von der Vielzahl und dem hohen Niveau der Objekte. Die kurzweilige und kompetente Führung von Marion Münzberg lieferte zusätzlich noch Informationen zu den Ausstellenden und ihren Werken. Es war es ein gelungener und nachhaltiger Nachmittag mit vielen Eindrücken und Gesprächen.
Vielen Dank an alle Beteiligten und Gastgeber, die das möglich gemacht haben.




September 2022
Grußbotschaft von Jo Schück
Wir hatten die Hoffnung, dass Jo Schück unserer Eröffnung beiwohnen könnte, das klappte leider nicht. Aber wir bekamen dieses sehr freundliche Video für die Eröffnungsveranstaltung im September 2022. Klick hier, um das Video zu sehen!
September 2022
Mitteldeutsche Zeitung

Mai 2022
Mitteldeutsche Zeitung


Januar 2022
Mitteldeutsche Zeitung


Januar 2022
Wechsel an der Spitze
Angelika Spindler – Vereinsvorsitzende von 2018 bis 2022
Als Angelika den Vorsitz des brau.ART-Vereins übernahm, ahnte wohl keiner, welchen Herausforderungen sie gegenüberstehen wird. Kurz nach Amtsübernahme war der Verein gleich mehrfach umstellt: Ausstellungsräume im Stammhaus wegen mangelhaften baulichen Zustandes nicht nutzbar, Corona-Pandemie und schließlich wieder bauliche Mängel. Dennoch gelangen ihr und den Mitgliedern die Organisation von Ausstellungen 2019 und 2020 in der alten Schultheiß-Brauerei. Das war nicht so selbstverständlich wie in den Jahren zuvor. 2019 kam uns der glückliche Umstand zugute, dass für das im Bauhaus abgesagte Konzert der Punk-Rock-Band „Feine-Sahne-Fischfilet“ die baulichen Schäden am Dach der alten Brauerei als alternativer Auftrittsort im Auftrag der Stadt notdürftig beseitigt wurden. Davon profitierte indirekt der brau.ART-Verein. Die Planungen für die Ausstellungen 2019 und 2020 konnten anlaufen und diese letztlich auch stattfinden. Zu verdanken ist das nicht zuletzt der Tatsache, dass Angelika die Kontakte zur Stadtverwaltung sehr eng pflegte, Fördermittel einwarb, materielle und personelle Unterstützung mobilisierte. Als 2021 wegen erneuter baulicher Mängel in der Brauerei die Jahresausstellung wieder in Gefahr war, konnte der Verein auf Empfehlung des Oberbürgermeisters Dr. Reck ein Ladenlokal im Stadtzentrum Dessaus nutzen.
Wichtig waren ihr die Kontakte zu Künstlern in den Partnerstätten Dessau-Roßlaus wichtig. Werke von Gastkünstlern aus Roudnice/CZ und Ibbenbüren konnten in den Ausstellungen immer wieder bewundert werden. Trotz der Pandemie gelang sogar die Präsentation von Werken Dessauer Künstlerinnen und Künstler im Kulturspeicher Dörenthe bei Ibbenbüren, die eine sehr positive Resonanz in der lokalen Presse fand.
Ende 2021, nach 4 Jahren erfolgreicher Arbeit für den Verein, gab Angelika ihr Amt ab. Im Januar 2022 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Für ihr Engagement in dieser Zeit sei Angelika herzlich gedankt.
Eckhard Zilm



September 2021
Schule trifft brau.ART e.V.
Jungen Menschen die Wichtigkeit und das Verständnis von Kunst zu vermitteln, ist ein Anliegen unseres Kunstvereins. Gedanklicher Austausch und direkter Kontakt mit Kunstschaffenden unterstützt das im besonderen Maße. Jedes Jahr besuchen viele Schülerinnen und Schüler aus Dessauer Einrichtungen unsere Ausstellung, incl. einer gesonderten Führung durch eine Künstlerin oder einen Künstler des Vereins. Diese Form der Begegnung mit originalen Kunstwerken und deren Schaffenden ist lebendiger Kunstunterricht, der auch in viele andere Bereiche übergreift. Meinungen und Standpunkte, Bezüge zur Gegenwart, Wertungen, Gefühle können kommuniziert werden. So sehen es sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrkräfte, welche ihrerseits ihre Schützlinge immer gut vorbereitet und motiviert in die Runde schickten. Seit ein paar Jahren haben Monika Ratzka und Doris Hacke, beide Mitglieder des Vereins, die Ausstellungsbesuche von Klassen aus der Sekundarschule Kreuzberge noch durch ein begleitendes Projekt ergänzt. Die Vorbereitung dazu begann in der Regel in der Schule mit einer Diskussion zum jeweiligen Ausstellungsthema und ersten Ideen zu einer eigenen künstlerischen Umsetzung. Im Kunstunterricht wurden dann die ersten Skizzen zu Papier gebracht und später direkt vor Ort unter künstlerischer Anleitung in der Alten Schultheiss Brauerei, die als inspirierende Heimat des Vereins gilt, fertig gestellt. Schön, wie viele kreative Ideen und Gedanken im morbiden Charme des alten Gemäuers während der gemeinsamen Arbeit freigesetzt wurden. Einige Schülerarbeiten davon konnten dann auch in der Ausstellung gezeigt werden. Bei allen Aktionen halfen uns die Klassenlehrerinnen Frau Baethge und Frau Wilmer immer sehr engagiert. Ein herzliches Dankeschön geht an sie. Bedanken möchten wir uns aber auch bei allen anderen Lehrkräften und Schüler*innen, die jedes Jahr unsere Expositionen besucht haben, bei den Schulleitungen für ihre wohlwollende Unterstützung und bei den Künstler*innen, die eindrucksvolle Führungen ermöglichten.

5. September 2021
Ausstellung in Ibbenbüren
Erstmalig in der Geschichte des Vereins laufen zwei brau.ART Ausstellungen bis zum 5. September parallel – in Dessau-Roßlau die “ XII. brau.ART#malanders“ und „brau.ART zu Gast bei Freunden“ in der Partnerstadt Ibbenbüren. Gemeinsam mit den Ibbenbürener Freunden vom Kulturspeicher Dörenthe und Ralf Schüler wurden 75 Kunstwerke von 15 Künstlern in den historischen Räumen des alten Kornspeichers total stimmig arrangiert und zu einer wunderbaren Ausstellung vereint.
Als besondere Wertschätzung haben wir die Anwesenheit von Dr. Robert Reck zur Vernissage empfunden, den seine erste Dienstreise als Oberbürgermeister an diesem Tag zu uns nach Ibbenbüren geführt hat. Auch der Bürgermeister Marc Schrameyer und seine Stellvertreterin Angelika Wedderhof aus Ibbenbüren waren Gäste der Vernissage. Wir haben von den ca. 80 Besuchern am Eröffnungstag viel Lob und Anerkennung für die Vielfältigkeit und Bandbreite unserer Kunstwerke erhalten und wir sind glücklich, dass wir diese Ausstellung realisieren konnten.
Deshalb möchten wir uns besonders bei Monika Balter vom Kulturspeicher bedanken, ohne die die freundschaftliche Verbindung zur brau.ART nicht zustande gekommen wäre. Besonderer Dank gilt auch Ralf Schüler, der uns in jeder Hinsicht besonders unterstützt hat und der Stadt Dessau-Roßlau für die finanzielle Hilfe. Für uns als brau.ART e.V. ist die Ausstellung ein voller Erfolg, was das Presseecho der Ibbenbürener Volkszeitung bestätigt.
Ein Dank geht an die Verantwortlichen im Kulturspeicher Döhrente





